Das empathische Gehirn by Nadia Zaboura PDF

By Nadia Zaboura

ISBN-10: 3531163906

ISBN-13: 9783531163901

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Spiegelung in einem Alter: Der erlebende Körper wird subjektiv selbst erfahren. Der erlebte Körper hingegen tritt erst zu Tage durch die Existenz eines Alter, der mit seinem Leib spiegelbildlich dem eigenen gegenüber steht. Körperliche Selbstreflexion ist immer gesellschaftlich: „Meine Geste (…) kann ich selbst nicht voll in den Blick bekommen. Ihre Bedeutung wird für mich erst über die Antworten und Reaktionen der anderen wirklich erfassbar“ (Schöpf 1990: 201)43 und damit intersubjektiv. Merleau-Ponty ist also Wegbereiter für eine neue Somatisierung und Hinwendung zur Leiblichkeit, beispielsweise in der Form neuer Simulationstheorien oder der Neustrukturierung der Wissenstheorien (embodied knowledge) unter der Prämisse, dass keine strikte Subjekt-Objekt-Separation des Körperlichen sowie Körper-Geist-Trennung stattfindet.

Der naturalistische Trend zeigt sich bei Darwin außerdem in einer Manifestierung der Sinnesempfindungen, in einer Verankerung der Emotionen im Körperlichen: Die Gefühlswelt erfährt erstmals eine Abhängigkeitskorrelation mit der Physis. In motorischen Programmen lokalisiert, zeigt sie deshalb eine Art umfassende, globale Ausdrucksuniversalität der Mimik. Hier lässt sich der früh beschriebene Ansatzpunkt eines global funktionierenden Resonanzsystems erkennen: Erst durch die biologische Ausstattung, die alle Individuen der Spezies Mensch umfasst, lässt Zur Kumulation des Aufpralls metaphysischer und naturalistischer Theorie findet sich bei Darwin auch der Bezug zum Gehirn: „Wir wissen nicht, wie so viele abgeschmackte Verhaltungsmaßregelungen und religiöse Glaubensformen entstanden sind, noch wie sie sich in allen Teile der Welt so tief in die Seele der Menschen einprägen konnten.

48). Inwieweit die Phänomenologie diesen Entwicklungen entgegen trat und auch innerhalb ihrer Disziplin eine Verschiebung hin zum Körperlichen durchschritt wird in diesem Kapitel genauso erläutert werden wie der Anschluss an das cartesianische Modell bzw. die Auseinandersetzung mit einer neuen Vorstellung von und Perspektive auf Intersubjektivität. a. in der Phänomenologie, einem Zweig der Philosophie, der bereits auf Platons Höhlen27 Genau diesem Problem stehen die sinnverstehenden Geisteswissenschaften aktuell gegenüber.

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Das empathische Gehirn by Nadia Zaboura


by Michael
4.0

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