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By Hans-Ludwig Freese

ISBN-10: 3886798186

ISBN-13: 9783886798186

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Erst ihre Kompositionen ergeben Qualitäten. 54 WAHRNEHMUNG UND ERKENNTNIS Ein Geist mit weniger als unseren fünf Sinnen Die Idee, sich einen Geist vorzustellen, der sich auf weniger als unsere fünf Sinne oder nur auf einen Sinn stützen kann, ist ein übliches Verfahren, um die spezifischen Erkenntnisleistungen der einzelnen Sinnesmodaliäten sichtbar zu machen. Da unsere Empfindungen nicht die Merkmale der Dinge selbst, vielmehr nur Zustände unseres Selbst sind und wir bloß diese Zustände wahrnehmen, würden wir glauben, wir wären selbst jeweils nur diese Sinnesmodalität; das heißt, wenn wir nur auf den Gesichtssinn beschränkt wären, erlebten wir uns selbst nur als Licht und Farbe; wenn wir nur tasten oder nur hören oder nur riechen oder schmecken könnten, wären wir für uns selbst nur Druck, Ton, Geruch beziehungsweise Geschmack.

Wie trostlos und langweilig müßte die gesamte äußere Natur auf ihn wirken. Indessen könnte er doch andere Unterhaltung haben, als uns zuteil wird. Alle Töne, welche wir hören, würden freilich für solche Menschen unhörbar sein, wenn ihr Ohr ähnlich organisiert bliebe wie das unsrige, dagegen würden sie vielleicht Töne vernehmen, die wir nicht hören, ja vielleicht würden sie sogar das Licht, welches wir sehen, nur hören ... Ein Ton, der für uns zwischen zwei Pulsschlägen 48000 Schwingungen macht und der höchste ist, den wir vernehmen können, würde für diese verkürzt lebenden Menschen nur 48 Mal zwischen zwei Pulsschlägen schwingen und zu den sehr tiefen gehören...

Lernt sie etwas Neues, wenn sie den schwarzweißen Raum verläßt oder einen Farbfernseher bekommt? Lernt sie, wie es ist, etwas als rot wahrzunehmen? Wie wird sie bei dem ersten Anblick einer reifen Tomate über ihre bisherigen Vorstellungen über die Wahrnehmungswelten anderer urteilen? « (Frank Jackson What Mary Didn't Know) Der fehlende Blauton Die These, daß es Vorstellungen gibt, die nicht eine Kopie früherer Sinneseindrücke sind, also daß ich mir eine Vorstellung von etwas machen kann, das mir zuvor sinnlich begegnet ist, ist Gegenstand des folgenden berühmten Gedankenexperiments von David Hume: »Man nehme nun einmal an, ein Mensch habe sich dreißig Jahre lang seines Augenlichtes erfreut, und sei mit Farben aller Art sehr gut vertraut geworden, mit Ausnahme einer bestimmten Abstufung von Blau, welche ihm zufällig nie vorgekommen ist.

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Abenteuer im Kopf. Philosophische Gedankenexperimente by Hans-Ludwig Freese


by Donald
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